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Apfel Crumble mit Brombeeren und Custard

Apfel Crumble mit Brombeeren und Custard

So gerne ich auch deutsche Kuchen mag: Den Crumble – einer der englischen Klassiker für Desserts aus dem Ofen – esse ich doch persönlich wahnsinnig gerne. Vielleicht, weil man die Zutaten fast immer im Haus hat. Vielleicht, weil es so schnell geht. In jedem Fall möchte ich euch die englische Süßspeise heute vorstellen.


Apple Crumble – was ist das?

Der Crumble (zu deutsch übrigens: Streusel) ist typisch britisch und eine Kombination aus Früchten der Saison und Streuseln – das Ganze kommt dann in den Ofen, wird überbacken und meistens warm gegessen. Ein wenig erinnert das Dessert dabei an unseren deutschen Streuselkuchen – nur ohne den bei uns dazugehörigen Boden. Und sind wir doch mal ehrlich: Was essen wir bei einem Streuselkuchen am liebsten? Richtig: Die Streusel. Deswegen kann man auch getrost auf den Boden verzichten.

 

Der beste Apfel Crumble: Das ultimative Rezept für Angeber!

Das Tolle an dem Rezept: Es geht kaum einfacher und ist auch etwas für blutige Backanfänger. Dazu kann man sich von der Jahreszeit inspirieren lassen uns das an Früchten nehmen, was einem so unterkommt. Bei mir sind es zum Beispiel Sommeräpfel, die jetzt am Baum hängen, und Brombeeren aus meinem Garten. Aber natürlich lassen sich auch alle anderen Früchte verarbeiten. Toll schmecken auch Pflaumen, Rhabarber oder Johannisbeeren. Im Winter schmecken auch weihnachtliche Gewürze prima dazu. Und wer es mag, kann auch mit Hasel- oder Walnüssen experimentieren.

Woher der Crumble eigentlich kommt, ist nicht ganz geklärt. Aber man vermutet, dass die Süßspeise während des zweiten Weltkrieges in England erfunden wurde, und das aus einer Not heraus, da man nicht viele Zutaten besaß. Aber Zucker, Butter und Mehl hatte man doch am ehesten im Haus.

 

Welche Äpfel nehme ich für Apple Crumble?

Eigentlich sind Eurem Geschmack hier keine Grenzen gesetzt. Allerdings würde ich Euch empfehlen, eine eher saure Apfelsorte zu nehmen, die beim Kochen oder Backen auch noch leicht zerfällt, zum Beispiel Boskop-Äpfel, die es auch jetzt noch im Supermarkt gibt.

 

das beste Apple Crumble

 

Wenn der Crumble warm aus dem Ofen kommt, habt Ihr verschiedene Möglichkeiten ihn zu servieren – am liebsten wird er mit einer Kugel Vanilleeis oder Custard – das ist eine leicht flüssige Crème, die aus Milch und Eiern besteht – noch einer dieser Klassiker aus Großbritannien. Ich hänge euch einmal das Rezept dazu an. Aber natürlich lässt sich der Custard auch kaufen, zum Beispiel hier in diesem Online-Shop.

Rezept für Apple Crumble

Zutaten

  • 700 g säuerliche Äpfel
  • 100-200 g Brombeeren
  • 1 Zitrone
  • 50g brauner Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 150g Mehl
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Butter
  • Puderzucker

Zubereitung

  • Ofen auf 200 Grad Umluft stellen (Unterhitze ist wegen des fehlenden Bodens nicht nötig!)
  • Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden
  • Mit dem Saft einer halben Zitrone übergießen, damit die Äpfel nicht braun werden
  • Brombeeren darunter mischen
  • 1 Vanillezucker unter die Apfel/Brombeermasse mischen
  • Alles in eine flache Auflaufform geben
  • Mit den Knethaken eines Mixers Butter, Mehl und Haselnüsse zu Streuseln vermischen und über die Äpfel und Brombeeren geben
  • für 23 – 30 Minuten im Ofen backen
  • Schale von einer Zitrone über den Crumble geben
  • Mit englischem Custard, Vanilleeis oder flüssiger Sahne warm genießen

Zubereitungszeit: 20 Minuten / Backzeit: 23-30 Minuten

Der Crumble lässt sich problemlos in der Mikrowelle leicht aufwärmen, falls der Nachtisch nicht ganz aufgegessen wird (was ich nicht vermute!). Wer allergisch auf Haselnüsse reagiert, kann auch gemahlene Mandeln verwenden. Ansonsten: Der Crumble geht im Prinzip mit allen Früchten. Also einfach kreativ werden und ausprobieren.

 

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende, wo immer Ihr seid!
Simone

 

Aus dem Garten


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