Pebble Art: DIY mit Kieselsteinen

Pebble Art: DIY mit Kieselsteinen

Nachdem die meisten von uns in diesem Sommer auf den Großbritannien-Urlaub verzichten, möchte ich euch ein kleines DIY-Projekt vorstellen, das eine liebe Bekannte und selbst Großbritannien-Fan in diesem Sommerurlaub umgesetzt hat – und zwar geht um Bilder aus Kieselsteinen. Vorhang auf für Pebble Art!


Pebble Art – auf der Suche nach dem schönsten Stein

Zum ersten Mal habe ich Pebble-Art-Bilder in einer kleinen Galerie in St. Ives in Cornwall gesehen. Ich hatte mich sofort in die kleinen Gemälde schockverliebt und hätte so gerne eins gekauft. Leider hatte die Boutique bereits geschlossen und wir fuhren bereits am nächsten Tag nach Hause. Seitdem hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. Umso schöner, dass ich euch jetzt einige schöne Beispiele zeigen kann. Die habe ich nicht selbst gemacht, sondern eine begeisterte Bekannte und Leserin meines Blogs. Insofern sage ich an dieser Stelle ganz lieben Dank dafür!

Bei den kleinen Bildern kommen Kieselsteine aller Größe und Formen zum Einsatz, die vor allem eins sein sollten: relativ flach. Keine Frage also, dass sich die vielen Kieselstrände vor allem in Südengland dafür eignen, auf Jagd nach den schönsten Kieselsteinen zu gehen. Ich denke da zum Beispiel an die Strände der Juraküste in Südengland. Viele Küstenabschnitte bezaubern hier durch einen wundervollen Mix von Kieseln und Sand, die Kiesel sind durch die Gezeiten schön abgerundet. Aber natürlich findet man die flachen Steine auch in anderen Ländern und überall bei uns Zuhause – also einfach einen Spaziergang mache und die Augen aufhalten. Auch Treibgut und kleine Äste lassen sich selbstverständlich verwenden. Und wer eine tolle Muschel oder ein Fossil findet: Wieso nicht!


Basteln mit Kieselsteinen
Pebble Art DIY


How to: So geht Pebble Art

  • Neben schönen Steinen benötigt ihr in jedem Fall schöne Bilderrahmen, die zwischen Glas und Rückseite eine gewisse Tiefe haben. Dazu einen guten Kleber.
  • Nun befreit ihr die gesammelten Steine oder anderen Materialien vom Sand, zum Beispiel unter kaltem Wasser oder mit einem feuchten Tuch, und lasst sie gut trocknen.
  • Nun geht es an die Ideenfindung. Denn mit Malen nach Zahlen hat Pebble Art wenig tu tun. Schaut am besten auf Pinterest oder Etsy und lasst euch ein wenig inspirieren, um zu eurer eigenen Idee zu finden.
  • Sobald ihr eine gute Idee habt, ordnet am besten die Steine erst einmal grob auf dem geschlossenen Rahmen. So bekommt ihr ein gutes Gefühl für die späteren Proportionen. Sofern alles passt, könnt ihr das Bild auf Papier umsetzen. Bei den kleinen Steinen hilft gegebenenfalls eine Pinzette für die Feinjustierung. 
  • Als Kleber verwendet ihr zum Beispiel den Pattex Kraftkleber. Warum? Man kann den Stein noch ein wenig hin und her bewegen, bevor der Kleber anzieht oder man den Stein mit Druck fixiert. Der Stein haftet nach Druck sehr schnell und man kann direkt mit dem nächsten Stein weitermachen – ohne, dass man ein Verschieben der bereits geklebten Steine riskiert. Die typische Heißklebepistole geht ebenfalls, ist aber vielleicht je nach Steingröße zu wuchtig. Sichtbar sollte der Kleber natürlich nicht sein.
  • Wenn man das letzte Puzzleteil gesetzt hat, alles kurz trocknen lassen und in den Rahmen setzen.


To the moon Pebble Art


Tipps rund um die Pebble Art

Pebble Art hat den Charme des Zufälligen. Und so ist es eigentlich logisch, dass man nicht auf Anhieb die passenden Steine findet. Am besten besorgt ihr euch eine kleine Schatzkiste, in der ihr eure ganzen Fundstücke aufheben könnt.

Achtet beim Suchen der Steine darauf, nicht nur Auffälliges zu sammeln, sondern auch extravagante, schlichtes, klitzekleine oder mal sehr große Kiesel. Runde und längliche Steine in mittelgroßem Format eignen sich für Körperteile. Auf ähnliche Stärken bei den Steinen achten. Verschiedene Farben schaffen Lebendigkeit.  

Wer mag und es sich sicher im Zeichnen fühlt, kann mit einem Feinliner noch etwas dazu zeichnen. Auch ein Ast oder ein Stück Treibgut kann eine schöne Ergänzung sein. Andere mögen es ganz schlicht. Achtet in jedem Fall auf die Details eines Bildes – ein Beispiel dafür ist der kleine Hundeschwanz in einem der Bilder die ihr hier seht.


Soweit, so gut? Dann nichts wie ab auf Wald und Wiesen und Steine sammeln!



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