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Gastbeitrag: Mit Kindern in London leben

Gastbeitrag: Mit Kindern in London leben

Mit kleinen Kindern von Deutschland nach London ziehen? Uta ist 35 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter. Vor vier Jahren entschloss sie sich, mit ihrer Familie in die englische Hauptstadt zu ziehen. In ihrem Gastbeitrag erzählt sie von ihrem Leben, ihren Erfahrungen und signifikanten Unterschieden zwischen Deutschland und England. 

Hallihallo! Ich bin Uta und habe vor kurzem auf Simones Blog gesehen, dass sie einen schönen Gastbeitrag über eine deutsch-britische Familie veröffentlicht hat, die jetzt in Deutschland lebt und von ihrem Leben dort berichtet. In diese Reihe passen wir, als deutsch-deutsche Familie, die nach zwei Jahren in Hong Kong nun seit vier Jahren in London lebt, super hinein. Seit drei Jahren blogge ich auf www.berlondon-mama.de über unser Leben zwischen Berlin und London. Vor einigen Monaten habe ich, weil ich die auseinanderdriftenden Erwartungen nicht mehr ertragen konnte, eine Webseite für Au Pairs und Gastfamilien ins Leben gerufen (www.hostmum.com). Dadurch komme ich immer wieder mit anderen Bloggern in Kontakt, wie auch mit Simone. Gerne möchte ich euch berichten, wie es ist, als deutsche Familie in London zu leben.

 

Hausfassade, London
In London gibt es immer etwas zu entdecke – wie diese kreativen Hausfassaden.

 

Der Umzug nach London mit 3-Jähriger und Neugeborenem

Bevor wir nach London gezogen sind, waren wir für sechs Monate in Berlin und haben dort bei meinen Eltern gelebt. Das war so geplant, weil ich dort mein zweites Kind bekommen wollte.

Kurz nach der Geburt haben wir einmal für ein paar Tage den Papa in London besucht, der dort bereits gearbeitet hatte. Wir haben uns ein paar Wohngegenden angesehen, um zu schauen, wo es uns gefällt. Uns hat vor allem der Westen/ Süd-Westen Londons gefallen, weil einige Bekannte uns von diesen Gegenden vorgeschwärmt haben, und sie uns auch gefielen.

 

Wohnen in London
Typisches Wohnflair in einem der Wohnbezirke Londons.

 

Sobald die Wohngegend feststand, ging die Recherche los

Letztendlich hat mein Mann alleine unser neues Haus besichtigt und angemietet. Und kaum war der Mietvertrag unterschrieben, habe ich mich im Internet ans Recherchieren gemacht.

Der einfachste Weg, um im Ausland schnell Fuß zu fassen, ist nämlich meiner Erfahrung nach, Landsleute und andere Expats aufzutun, weil wir ja doch alle “im selben Boot” sitzen. Ich habe ein echtes Talent dafür, Deutsche kennenzulernen, die einem am Anfang meistens super helfen können und oft auch zu engen Freunden werden. Und so war ich sehr froh, dass ich nicht nur eine wöchentliche deutsche Spielgruppe in der Gegend gefunden habe, sondern sogar einen deutschen Musikkurs! Und noch viel besser war, dass die Musikgarten Lehrerin meine neue Nachbarin war! So habe ich sie schon vor dem Einzug mit Fragen bombardiert und hatte direkt eine liebe Ansprechpartnerin vor Ort. So haben wir uns insgesamt sehr schnell eingelebt und konnten dann in Ruhe auch den internationalen Freundeskreis aufbauen.

Ich hatte nie Bedenken, dass uns London nicht gut gefallen würde. Da waren meine Bedenken in Hong Kong viel größer, was sich teilweise auch bestätigt hatte. Aber dennoch stoße ich hier trotz allem Wohlfühlen immer wieder an ein paar Dinge, die einfach in Deutschland sehr viel besser sind.

 

Big Ben
Big Ben – momentan eingerüstet und verstummt.

 

Die Unterschiede zu Deutschland an denen ich immer wieder knabbere

A) Das Gesundheitssystem

Ich habe ja zugegebenermaßen gar nicht so lange mit Kind in Deutschland gelebt: 9 Monate mit Kind Nummer 1 nach deren Geburt und dann die 6 Monate zwischen Hong Kong und London. Aber selbst da habe ich meine Erfahrungen gemacht. Und noch viel mehr fällt mir durch die Erzählungen meiner Schwester oder Freunden immer wieder auf, was für ein himmelweiter Unterschied vorliegt, was die Gesundheitsversorgung angeht.

Hier geht man mit Kindern nämlich nicht zum Kinderarzt, sondern zum Allgemeinarzt (dem GP). Und die haben eben nicht Pädiatrie und alles darum herum Nötige gelernt, sondern eine Allgemeinarzt-Ausbildung abgeschlossen. Das merkt man nicht nur bei der ärztlichen Behandlung ansich, sondern leider viel zu häufig auch im ungeschickten Umgang mit den Kindern. Der Zeitdruck im Englischen Gesundheitssystem (NHS) ist sehr hoch, was sicher noch erschwerend hinzukommt.

So habe ich oft das Gefühl, dass die Kinder nahezu verschreckt aus einem Arzttermin rauskommen, und ich habe auch oft nichts Neues erfahren. Außerdem wird immer nur genau nach dem (zum Beispiel Ohr) geschaut, wo es schmerzt. Dass allgemeine Dinge zur Diagnose mit abgeprüft werden, wie Rachen, Abklopfen oder Abhorchen, kommt fast nie vor. Mittlerweile gehen wir nur noch zum Arzt, wenn ich nach Rücksprache mit meiner erfahrenen Mutter oder Schwester der Meinung bin, dass es Zeit für ein Medikament wird. Ansonsten können wir uns die Arztbesuche oft sparen.

Wir haben allerdings das Glück, eine private Zusatzversicherung zu haben. Und so haben wir bei beiden Kindern eine sehr positive Erfahrung gemacht, als diese wegen nicht verschwinden wollenden Paukenergüssen, Paukenröhrchen brauchten. Aber das Mehr an Zeit, dass sich die privaten Ärzte nehmen, bezahlt man dann natürlich auch mit.

 

Camden

 

B) Das Schulsystem

Meine Große ist als Herbstkind eine der ältesten ihrer Klasse. Das heißt, dass sie eingeschult wurde, kurz bevor sie fünf geworden ist. Reception Class ist sowas wie die “Vorschule”: Bereits mit vollen Schultagen und Schuluniform. Aber trotz dessen, dass noch recht viel gespielt wird, weil auch die Schultage von 8:45 Uhr bis 15:15 Uhr sehr lang sind, ist der Druck, was das Lernen angeht, sehr hoch! Wir haben die ersten Wochen zu kämpfen gehabt, die Große halbwegs zu dem zu überreden, was die Schule von uns an Lese- und Rechtschreib-Fortschritten erwartet hat.

Innerlich war ich zerrissen, weil ich diesen Druck absolut abgelehnt habe, da sie einfach noch nicht so weit war und in Deutschland ja noch zwei ganze Jahre im Kindergarten gewesen wäre. Auf der anderen Seite waren wir ja jetzt hier und mussten da einfach irgendwie durch – wie alle anderen auch. Zum Glück ist irgendwann die regelrechte Blockade verschwunden und es wurde immer besser und wir mussten weniger pushen.

Reception Class

Nun haben wir im September gerade die Kleine in die Reception Class eingeschult. Und da sie Sommerkind ist, ist sie sogar gerade erst 4 Jahre und ein paar Wochen und muss nun anfangen zu lesen und zu schreiben! Das einzige Gute und auch der Grund, weshalb ich sie nicht mit viel bürokratischen Aufwand zurückstellen ließ, ist, dass sie als Zweitgeborene eh schon immer das machen will, was die Große macht. Und einfach viel interessierter ist, als die Große in dem Alter.

Wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Sie ist auf jeden Fall ganz schön k.o. nach den langen Schultagen, aber trotzdem geht sie gerne in die Schule.

 

 

C) Das Schwimmenlern-System

Wir haben kürzlich mal nachgerechnet: Die Große ist seit über drei Jahren im Schwimmkurs und kann bisher immer noch nicht viel mehr als eine Länge schwimmen! Gut, das erste Jahr haben wir in einem blöden Schwimmkurs vertrödelt. Aber seit zwei Jahren ist sie nun in einer guten Schwimmschule und lernt: Rückenschwimmen und Kraulen! Dass das Schwimmstile sind, für die man länger braucht, bis man die energiesparend beherrscht, wundert mich überhaupt nicht! Es wird auch nicht im Kreis sondern immer nur hin- und her-geschwommen. Nun fangen sie langsam mit den ersten Brustschwimm-Vorübungen an. Endlich! Ich verstehe die Reihenfolge einfach nicht, denn Brustschwimmen ist doch irgendwie der natürlichste Schwimmstil!

Einfach ein wenig anders

Und es ist auch nicht mein Ehrgeiz, dass mein Kind Olympia-Schwimmerin wird, sondern lediglich, dass sie sich auch dann sicher über Wasser halten kann, wenn sie mal in einen kalten Tümpel fällt. Und wer würde sich da bitte auf den Rücken drehen und den Kopf ins kalte Wasser legen, um sich rückenschwimmernderweise an Land zu retten? Mal ganz abgesehen von den voll Wasser gesogenen schweren Ärmeln, die man bei keiner der beiden zuerst gelernten Schwimmstile aus dem Wasser bekommt… Verrückt!

Die Kleine werden wir jetzt jedenfalls gar nicht in diese Schwimmschule stecken sondern eher das Geld in einen Privatlehrer investieren wenn sie alt genug ist. Und hoffentlich wird sie innerhalb weniger Monate da sein, wo man mit Seepferdchen und Freischwimmer in Deutschland in ähnlichem Zeitrahmen ist!

 

 

Ansonsten lieben wir das Leben in London

Diese drei oben genannten Punkte stören wahrscheinlich nur uns Eltern – und Deutsche sicher noch viel mehr als viele andere Nationalitäten, die eh meist nachsichtiger sind als der Durchschnitts-Deutsche! Die Kinder stört oben genanntes sicher kaum.

Und uns stört das auch nicht soooo sehr, dass wir ernsthaft erwägen würden, zurück nach Deutschland zu ziehen. Denn wir fühlen uns ansonsten wirklich ausgesprochen wohl in London! Ich finde es so toll, dass die Kids praktisch bilingual aufwachsen, weil ich als Schülerin Englisch nie besonders gut konnte und auch nicht sehr mochte. Darüber brauchen wir uns dann jedenfalls schon mal keine Gedanken machen. Außerdem habe ich hier vor 2,5 Jahren – nach langer Zeit zu Hause – einen schönen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben geschafft und mag es sehr, in solch internationalen Teams zu arbeiten und sehr viele Möglichkeiten zu haben.

 

London
Egal, ob am Tag oder am Abend – in London ist man niemals alleine!

 

Ich merke auch immer an mir, dass ich hier so viel offener für Neues im Allgemeinen bin, was ich sicher ein Stück weit weniger in “alten Gefilden” wäre. Gerne höre ich zum Beispiel Leuten beim Telefonieren im Bus zu. Und zwar nicht(!), weil mich die Geschichten besonders interessieren würden, sondern lediglich, weil ich nicht so oft Briten mit Briten sprechen höre. So habe ich letztens einen Ausdruck gehört, der an das deutsche “geizig sein” herankommt, für das ich noch nie ein passendes Wort gefunden hatte: Nämlich, wenn jemand “deep pockets and short arms” hat, heißt das, dass er geizig ist. Find ich eine total coole Umschreibung und werde ich in meinen Wortschatz aufnehmen 😉

Da ich für meine heutigen Worte weder tiefen Taschen noch zu kurze Arme hatte, mache ich dann jetzt auch mal Schluß! Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, könnt ihr gerne hier unten im Kommentar eure Fragen hinterlassen oder mal bei BerlOndon Mama vorbeihüpfen.

Eure Uta x

 

 

Habt Ihr Fragen an Uta? Dann lasst einen kleinen Kommentar auf dieser Seite und wir schauen, das wir Rede und Antwort stehen. Mehr persönliche Geschichten findet Ihr übrigens im Bereich „People“ auf dieser Webseite. Habt Ihr eine tolle Geschichte aus England oder Deutschland mit Euren Erfahrungen? Dann schreibt mir doch mal.

In diesem Sinne: Passt gut aufeinander auf und bleibt gesund,

Eure Simone



17 thoughts on “Gastbeitrag: Mit Kindern in London leben”

  • Hallöchen,
    ich finde den Gastartikel wirklich super. Kann mir vorstellen, dass man ein „ungutes“ Gefühl hat, wenn man auf einmal „nur“ zum Allgemeinmediziner geht, anstatt wie gewohnt zum Kinderarzt. Ich denke, dass du (Simone) dich noch daran gewöhnen wirst und dann ist es egal (solange er deine Kinder gut behandelt).
    Auf jeden Fall wünsche ich dir noch weiterhin viel Spaß und Erfolg in London!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

  • Mutig, mutig. Ich war lustigerweise noch nie in London, war mir bisher immer zu teuer wenn ich die Preise mal überschlagen habe. Toller und inspirierender Gastartikel jedenfalls … ob ich dazu den Mut hätte kann ich nicht genau sagen

    • Danke, Andreas! 🙂

      Wir sind mit einem festen Job meines Mannes nach London gegangen, was das ganze erheblich vereinfacht hat. Auf gut Glück wären wir mit Kind und Kegel vermutlich auch nicht in eine so teure Stadt wie London gezogen!

      Liebe Grüße,
      Uta

  • Oh dieser Artikel versetzt mich in meine Au Pair Zeit in England zurück! Mit dem Schulsystem kam ich persönlich auch nicht wirklich klar, fand nämlich dass die Kinder nach der Schule immer total ausgepowered waren und erstmal eigentlich einen nap gebraucht hätten, dies aber zeitlich gar nicht möglich ist… Was deutsche Familien in England angeht kann ich aber auch nur positiv berichten! Bei uns in der Gegend gab es eine deutsche Samstagsschule, die auch viele Freizeitaktivitäten angeboten haben! Ich wünsche auf jeden Fall noch viel Erfolg in London, einer meiner absoluten Lieblingsstädte!

    • Haja, mit Au Pairs habe ich auch sehr viel zu tun 🙂

      Hast du im Süd-Westen/ Westen dein Au Pair Jahr verbracht? Da häufen sich die Deutschen – vor allem wegen der Deutschen Schule in Richmond. Aber wie du sagst, gibt es auch viele deutsche Samstagsschulen in London.

      Falls du Lust hast, von deinem Au Pair Jahr zu berichten, würde ich mich sehr über einen Beitrag freuen. Dein Au Pair Jahr scheint ja schon etwas her zu sein und aktuell habe ich auf http://www.hostmum.com eher aktuellere Erfahrungen. Wäre interessant zu sehen, was sich so geändert hat!

      Schreib mir gerne an uta@berlondon-mama.de

      Liebe Grüße,
      Uta

  • London….mein Traum und mein Albtraum zugleich… Ich fand London immer super, dabei kannte ich die Stadt nur von 2 kurzen Besuchen als Kind. Aber sie muss toll sein, dachte ich. Deswegen bin ich mit meiner Freundin zusammen dort hin um zu arbeiten. Wir hatten einen Job in einem guten Hotel ergattert, konnten uns ein Zimmer im Wohnheim des Hotels teilen, alles sollte toll werden.
    War es aber nicht so wirklich. Deswegen habe ich nach ein paar Wochen gekündigt und bin wieder heim geflogen. Ich hasste London.
    Ich war ein paar Mal zu U2 Konzerten dort, und vor 2 Jahren lud ich meine Tochter auf einen Mama-Tochter-Trip ein. Wir hatten eine sooo schöne Zeit dort, daß ich London mittlerweile wieder lieben gelernt habe…..
    VG Martina

  • Liebe Simone

    Mein Mann möchte am liebsten auch auswandern, aber für mich wäre das nichts!

    Aber ich finde es so toll, dass Uta es gewagt hat mit ihrer Familie! Wow!

    Ich wünsche Ihr nur das Beste und das sie glücklich sind!

    Hab einen schönen Tag!

    xoxo
    Jacqueline

  • Das ist ein toller Gastbeitrag von Uta! Ich liebe London und könnte mir sehr gut vorstellen dort zu leben. Aber mit kleinen Kindern und Neugeborenen dorthin zu übersiedeln ist schon mutig! Ich finde es toll und die Kinder wachsen einfach schon mit einem ganz anderen Zugang auf, als Kinder, die „nur“ in Deutschland oder Österreich aufwachsen. Interessant wie sehr sich z. B. das Gesundheitssystem unterscheiden. Das wusste ich gar nicht.

    Danke für den interessanten Beitrag und die vielen persönlichen Infos!
    Liebe Grüße aus Wien
    Verena

    • DANKE, du sprichst mir/uns aus der Seele. Mir ist es jetzt schon gebig mit EINEM Kleinen, aber mit 2 und dazu einem Neugeborenen!
      Was das Gesundheitssystem anbeglangt habe ich auch schon so viel gehört (habe mich letztens durch einen Bericht der New York Times durchgekämpft, welches System das Beste der Welt ist), aber bisher nicht so ganz verstanden. Dieser Beitrag hat das perfekt für mich erklärt, und gleichzeitig den Wunsch nach UK zu gehen in sehr weite Ferne gerückt 🙁

      • Also vielleicht ein kleiner positiver Aspekt. Wir waren letztens mit unserem Sohn um Urlaub zum Arzt – wegen Erkältung. Ich hatte befürchtet, Stunden warten zu müssen, aber es war so effizient, dass wir in einer halben Stunde gut versorgt wieder draußen waren. Das war super. Aber ich kenne es auch anders und habe während einer Schwangerschaft nachts mal sechs Stunden in einem Wartesaal ohne Behandlung gesessen \ allerdings gibt es als in Deutschland dich auch mittlerweile

        • Unsere Erfahrung mit der Kinder Notaufnahme des NHS war übrigens auch super: Armbruch am Samstag morgen und kaum Wartezeit, alles recht gut hintereinander untersucht und abgewickelt und zum Schluss gab es noch einen Teddy.
          Allerdings bekam ich auch noch 2 Anrufe, wie das passiert war und ob ich die Gefahrenquelle – Das Gitter des Gitterbetts – beseitigt hätte 😉

  • Liebe Uta,
    danke für den seeehr aufschlussreichen Beitrag! Dieser hatte für mich enorm wichtige Informationen.
    Was mich eher interessiert ist die Art der Anstellung, Einkommen, Ausgaben, Freizeit (wieviel) und deren Gestaltung. Wie leicht/schwer kann man sich eine Zusatzversicherung leisten.
    Es ist zwar schon seit einigen Jahren unser Wunsch auszuwandern, aber mit mittlerweile einem (Respekt, dass ihr das mit euren ZWEI gemacht&geschafft habt) Kind wird dieser Gedanke immer schwieriger ernsthaft zu verfolgen 🙁

    • Hallo Dennis,
      London ist vermutlich nicht gerade das richtige Pflaster, um ohne Job und mit Kind auszuwandern. Mir wäre das jedenfalls zu riskant. Die Mieten sind sehr hoch (viele meiner Kollegen jenseits der 30 wohnen noch immer in WGs), die Gehälter nicht dem Mietniveau angepasst was dazu führt, dass immer mehr Menschen immer weiter raus aus der City ziehen und einen langen Commute in Kauf nehmen.

      Insgesamt bleibt etwas mehr vom Brutto übrig und die Gesundheitsversorgung ist überwiegend kostenlos, eine private Zusatzversicherung ist nicht gerade günstig, allerdings
      bieten einige Arbeitnehmer eine solche – zumindest basis-private Zusatzversicherung an. Dafür hat man aber sonst natürlich auch einige andere Ausgaben. Kinderbetreuung im Alter vor Schulbeginn ist zum Beispiel schweineteuer…

      Klick dich ruhig mal durch meinen Blog, dann kannst du noch ein paar weitere Tipps nachlesen.

      Liebe Grüße,
      Uta

  • Ein sehr interessanter und informativer Beitrag für Elern mit Kindern die nach England ztehen möchten.. Ich war noch nie in London und viele Sachen aus deinem Bericht sind mir neu.
    Liebe Grüße Sigrid

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