Einmal Cornwall und zurück

Einmal Cornwall und zurück

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Heute erzähle ich euch von einer besonderen Reise nach England, um genauer zu sein: Cornwall – meine wohl kürzeste Reise nach Cornwall – und emotionalste. 

Wie einige von euch sicher in der letzten Woche mitbekommen haben, war ich in der vergangenen Woche mit meinem Mann und meinen Kindern in Großbritannien unterwegs: kurzfristig und eher ungeplant. An der einen oder anderen Stelle im Blog habe ich euch bereits ein wenig von mir erzählt. Meine Liebe zu Großbritannien ist zuallererst durch die Liebe zu meinem Mann entstanden, der ursprünglich im Süden Englands geboren wurde. Durch ihn bin ich tief in die britische Kultur eingetaucht und habe bis heute glücklicherweise viel typisch Britisches kennengelernt.

Abschied nehmen

Wir haben unendlich viele schöne Urlaube in England verbracht, sei es in den Cotswolds, im Lake District, in Wales oder in Cornwall. Aber manchmal gibt es Zeiten, da muss man auch für nicht so schöne Sachen nach England, zumindest dann, wenn ein Teil der Familie dort lebt. Und so war es auch in der letzten Woche für uns, als wir nach Cornwall gereist sind, um von einer lieben Person, nämlich der Oma und Uroma der Kinder Abschied zu nehmen. Sie war für mich der Inbegriff Cornwalls und alle Reisen dorthin waren und werden immer untrennbar mit ihrer Person verbunden sein.

 

 

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt etwas über meine Reise schreiben sollte. Aber mein Blog wäre kaum authentisch und ehrlich, wenn ich immer nur über die schönen Seiten Großbritanniens, über Rezepte oder über wunderschöne Reisen berichten würde. Ich denke das versteht ihr. Das ist eben auch ein Teil von mir. Insofern nehme ich euch heute auf eine kleine Reise mit nach Cornwall, die aber nicht nur traurig war, sondern wunderschöne Erinnerungen in uns hinterlässt. Und auf dem Weg dorthin kommen wir an ein paar interessanten Orten vorbei, die auch ihr in eine eurer Reisen einplanen könntet, falls ihr mal in Cornwall unterwegs sein werdet.

Auf dem schnellsten Weg nach Cornwall

Viele von euch lieben Cornwall. Das lese ich immer wieder in den Kommentaren auf meiner Facebookseite. Aber leider ist Cornwall sehr weit weg und von Deutschland aus nicht ganz einfach zu erreichen. Wir hatten einen Tag Zeit, um unser Ziel, nämlich Truro für die Beerdigung zu erreichen. Denn unsere beiden Kinder, die uns natürlich begleitet haben, konnten wir nicht mehr als zwei Tage aus der Schule nehmen. Und nach einem Tag in Cornwall, musste es auch direkt wieder zurück nach Hause gehen. Mit dem Auto zu fahren fiel also schon einmal aus – auch wenn es noch immer meine favorisierte Reise von Nordhessen aus ist.

Was ist eigentlich der schnellste Weg nach Cornwall?

Während ich selbst gerne und viel mit dem Auto reise, weiß mein Mann aber um die Vorteile des Fliegens. Auf dem schnellsten Weg nach Cornwall? Klar, das geht nur mit dem Flugzeug. Allerdings sind von Deutschland aus die Flugverbindungen nach Bristol oder Exeter mehr als überschaubar, je nachdem, von wo aus man fliegen und wie viel Geld man ausgeben möchte. Und da wir einige Flugmeilen von British Airways verwenden wollten, blieb uns nur die Möglichkeit, mit BA von Frankfurt am Vormittag Richtung London Heathrow zu reisen – durch den Orkan Friederike in der letzten Woche hindurch, aber das soll eine andere Geschichte sein. Unseren Hund haben wir natürlich zu Hause bei einer Freundin untergebracht.

 

London aus dem Flugzeug
Anflug über London bei Wind und klarem Himmel.

 

London Heathrow hört sich erst einmal nicht nach dem einfachsten Flughafen an und ist ein ungeliebtes Ziel meines Mannes, weil er einfach unwahrscheinlich groß ist. Doch uns hat der Flug zwischen Frankfurt und London Heathrow mit Ankunft im Terminal 5 wirklich überrascht. Denn die Abwicklung zwischen Ankunft und Übernahme des Mietwagens war wirklich extrem kurz. Das Terminal ist so ideal gebaut, dass man nur einen kleinen Weg und einen Aufzug nehmen muss, bevor man schon vor der Autovermietung von Avis steht. Und so fanden wir uns schon 60 Minuten nach Ankunft in London auf der Autobahn Richtung Cornwall.

Fazit Mietwagen

Insgesamt waren wir mit dem PKW und dem Service rundum zufrieden – bis auf eine Kleinigkeit. Solltet ihr einen Mietwagen buchen, plant vor Abflug genügend Zeit ein, um den PKW vollzutanken. Wir selbst hatten am Ende zu wenig Zeit eingeplant, auch weil sich keine Tankstelle in direkter Nähe zum Terminal befindet, und so mussten wir den Service von Avis in Anspruch nehmen und den Tank zum absoluten Höchstpreis nachtanken, was uns schlappe 100 Euro für einen Nissan Duke gekostet hat. Autsch!

 

Flug nach London

 

Britische Schauspieler begeistern mit ungewöhnlichem Saftey-Video bei British Airways

Im Flieger nach London hat mich noch etwas überrascht und mir ein wenig meiner ständigen Flugangst genommen – und zar das Sicherheitsvideo, das British Airways zusammen mit der Organisation Comic Relief (die britische Organisation hinter dem Red Nose Day) und einigen berühmten, britischen Schauspielern aufgenommen hat. Zugegeben: Sicherheitsvideos im Flieger sind nicht wirklich spannend. Und wer schaut schon noch zu, wenn das Video gezeigt wird. Das passiert euch mit diesem sechsminütigen Video mit Sicherheit nicht mehr. Dabei sind unter anderem Gordon Ramsay, Rob Brydon, Sir Ian McKellen und Thandie Newton. Aber schaut selbst mal hinein!

 

 

Vorbei an Stongehenge – mystischer Steinkreis

Zwischen London Heathrow und Truro in Cornwall, beträgt die reine Fahrzeit 4,5 Stunden. Im Prinzip kann man mit dem Auto zwischen zwei Fahrtrouten wählen: Entweder ihr fahrt bequem über die M4 und später M5 an Bristol vorbei Richtung Exeter. Weil das nach Tageszeit aber manchmal ganz schön voll sein kann, haben wir uns für die kleinere, südliche Route über die Bundesstraße A303 entschieden, die dafür sogar an Stonehenge in der Nähe von Amesbury entlangführt. Stonehenge besteht im Prinzip aus einer Grabenanlage, die von einer aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildeten Megalithstruktur umgeben ist.

Man vermutet, dass die Kreise zwischen 2.500 und 2.000 vor Christus errichtet wurden. Warum und wie die Steine dorthin gekommen sind, darüber gibt es nur Vermutungen. Der sagenumwobene Steinkreis ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und der Bau der Struktur hätte hunderte Menschen gebraucht, um den Kreis mit einfachen Werkzeugen und Technologien so zu bauen.

 

Mystischer Steinkreis Stonehenge vom Wagen aus fotografiert.

 

Der Steinkreis lässt sich von dieser Straße aus gut betrachten, und man kann sogar mit dem PKW anhalten, um aus einiger Entfernung einige schöne Fotos zu schießen. Das haben wir auch gemacht, für mehr blieb uns keine Zeit. Wen Stonehenge interessiert, der sollte sich ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, um den PKW zu parken, den Steinkreis von der Nähe aus zu betrachten oder das Museum zu besuchen. Infos gibt es hier.

Rastplätze für Zwei- und Vierbeiner

Wir sind also weiter Richtung Truro. Perfekt an der Strecke ist: An der Bundestraße befinden sich jede Menge Rastplätze, so dass man seine Autofahrt gut in Stücke teilen kann, auch wenn man das Gefühl hat, in eine Abgeschiedenheit zu fahren. Meistens findet ihr an den Raststätten Cafés wie Costa, Starbucks oder Subway, wo ihr Sandwiches, Kaffee und Kuchen kaufen könnt. Sofern ihr mit dem Hund reist, solltet ihr auf hundefreundliche Raststätten achten. An einigen Service Station befinden sich spezielle Abschnitte, auf denen ihr mit euren Hunden Gassi gehen könnt. Insgesamt sind Devon und Cornwall sehr hundefreundliche Regionen und ihr werdet viele andere Hundebesitzer treffen.

Truro – mitten in Cornwall

Gegen 18 Uhr englische Zeit kommen wir in Truro an, haben also von Haus (in Nordhessen) zu Haus (in Truro) 12 Stunden gebraucht. Gegenüber der Fahrt mit dem Auto bedeutet dies eine Ersparnis von vier Stunden, wenn man den Eurotunnel nimmt. Das ist nicht so viel, aber deutlich angenehmer, da man nicht alles alleine fahren muss und im Grunde auch sonst eine Zwischenübernachtung einplanen würde.

 

Truro
Wunderschön bei Nacht: Der Dom von Truro.

 

Aber wo liegt Truro nun eigentlich: Truro ist der Verwaltungssitz Cornwalls in Großbritannien und liegt bereits tief im Inneren des Landes mittig zwischen Nord- und Südküste. Rund 20.000 Menschen, darunter die liebe Schwiegeroma, leben in der Stadt, deren Wahrzeichen die 1910 fertiggestellte neugotische Kathedrale ist. Weil viele Häuser im Truro auf einer Anhöhe gebaut sind, hat man von vielen Orten eine wunderschöne Sicht auf die Kirche. Bei Nacht ist sie erleuchtet, was ihr ein mythisches Aussehen verleiht.

Alverton Hotel, Truro – back in time

Für unseren Kurzaufenthalt sind wir in dem wunderschönen, 1830 gebauten Alverton Hotel direkt in der Stadt untergekommen. Wir hatten ursprünglich ein Gartenzimmer mit Zustellbetten gebucht. Aber offenbar kannte die Hotelleitung den Grund unseres Aufenthalts und so erhielten wir ein kostenloses Upgrade für eine Junior Suite. Das Hotel beherbergt 50 wunderschöne Zimmer, 9 Suiten, ein Restaurant sowie eine Bar und verschiedene Eventzimmer, die unsere Familie schon für Geburtstage in Anspruch genommen hat.

 

Alverton Hotel, Truro. Wunderschön alt und romantisch.

 

Das gesamte Hotel macht den Eindruck, als ob hier die Zeit stehen geblieben wäre. Dunkle Holzmöbel, Chesterfield Sofas, schwere Vorhänge und viele florale Kissen und Tapeten machen das Hotel zu einem Ort, an dem man es sich eigentlich richtig gut gehen lassen kann. Atemberaubend schön sind auch die Gärten, die das Anwesen umgeben. Vom Frühstücksraum aus hat man eine perfekte Aussicht in den Innenhof, der so typisch britisch ist. Und das Personal ist durch die Bank zuvorkommen und nett.

 

Tapete
Die floral gestaltete Tapete hängt nicht irgendwo, sondern nirgendwo anders als auf der Damen-Toilette.

 

Eine kleine Geschichte, die mich wirklich berührt hat: Am Morgen der Beerdigung erhalten wir einen Tisch im Frühstücksraum, welcher der Lieblingstisch der verstorbenen Oma gewesen ist. Der Kellner weist uns mit einem Augenzwinkern darauf hin, wie gerne die Oma in diesem Hotel gewesen ist und oft gegessen hat. Und wie sie beim Essen immer perfekt von ihrem Platz aus kontrollieren konnte, dass am Buffet alles seine rechte Ordnung hat. Typisch irgendwie!

 

Lieblingstisch der Oma im Alverton Hotel, Truro.

 

Zugegeben: Der Aufenthalt in Alverton Hotel ist nicht ganz billig. Eine Nacht im Doppelzimmer kostet dort um die 120 Euro – Frühstück und Parken allerdings inklusive. Kinder zahlen pro Nacht 20 Euro extra. Trotzdem ist das Hotel eine gute Adresse und ideal gelegen. Denn von hier aus lassen sich viele Ziele in Cornwall gut erreichen.

 

Chesterfield Sofa Alverton Hotel
Ich LIEBE englische Sofas. Und Ihr?

 

Und auch in der Innenstadt Truros selbst warten viele Shops, Restaurants und Cafes darauf, entdeckt zu werden und sind zu Fuß zu erreichen. Tipp, wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist das Smiggle in Truro: Hier handelt es sich um eine in 2003 gegründete Marke aus Australien, die Schulwaren, Trinkflaschen, Stifte und Schreibzubehör in kräftigen Farben vertreibt. Für mich als Erwachsene einigermaßen gewöhnungsbedürftig, aber immerhin: Jüngere Kinder im Grundschulalter lieben es und können Stunden darin verbringen.

 

Smiggle
Smiggle – neuer Lieblingsshop meines jüngeren Sohnes.

 

Insidertipp: Kathmandu Place – Nepalesische Küche in Truro

Ein Insidertipp ist das Lokal Kathmandu Place in der 19A Old Bridge Street direkt in der Nähe des Doms, das wohl zu den Top 50 indischen Restaurants in Großbritannien gehört und nepalesische Küche bietet. Wir haben es am ersten Abend ausprobiert und waren richtig begeistert. Essen und Freundlichkeit des familiengeführten Restaurants waren perfekt und es passte zum Abschluss eines langen Tages – echtes Souldfood eben.

Weitere Infos.

Der Dom von Truro

Über den Dom von Truro will ich gar nicht zu viele Worte verlieren, denn das war der emotionalste Part unserer Reise. Denn hier haben wir uns schließlich von der Oma verabschieden müssen. Vielleicht ein Wort zu Beerdigungen in Großbritannien, von denen ich mittlerweile einige erlebt habe und ich bezeichnend finde. Beerdigungen in Großbritannien haben nicht den unendlich traurigen Charakter wie es häufig in Deutschland der Fall ist. Es ist eher wie eine Feier, wo die Familie und Freunde zusammenkommen, um im Positiven einer verstorbenen Person zu erinnern.

Nicht selten darf während des Gottesdienstes sogar gelacht werden – und so wurde auch in unserem Fall und im liebevollen Andenken gelacht, zum Beispiel über eine der letzten Anweisungen der Oma, den Besuchern der Beerdigung nach dem Gottesdienst ein vernünftiges Mittagessen zu servieren – und dann gab es tatsächlich im hinteren Teil des Doms typisch cornisches Fingerfood mit Pies und Scones (natürlich zuerst mit Marmelade und dann mit Clotted Cream). Am Ende wird man die vielen guten Momente des Tages in Erinnerung behalten.

 

Dom in Truro

 

Falls ihr einmal in Cornwall oder sogar Truro seid: Einen Besuch ist der Dom in jedem Fall Wert! Am Nachmittag ging der Tag im Kreise der Familie weiter. Aber das sparen wir uns auf, außer vielleicht, dass ich euch einen Blick auf den leckeren Walnut Cake werfen lassen, den die Frau eines Cousins gezaubert hatte – zu Ehren der Oma.

 

Tee und Kuchen im Kreise der Familie am Nachmittag.

 

Tiefenmassage in Truro

Tatsächlich hatte ich mir einige Tage vor unserer Reise den Rücken völlig ausrangiert und so kam ich mit wildesten Schmerzen in Cornwall an. Während wir nicht den Service eines englischen Krankenhauses in Anspruch nehmen wollten, um mich spritzen zu lassen, fanden wir innerhalb eines Tages tatsächlich eine Masseurin, die mir zwischen Beerdigungskaffee und Abendessen zwar das Leben aus den Knochen und Muskeln massierte, aber meine Schmerzen wirklich linderte.

Künstler in den Old Bakery Studios

Weil ich sie dafür liebe – denn sie hat meine nächsten beiden Tage für mich wirklich gerettet – habe ich ihr versprochen, sie in meinem Beitrag zu nennen. Und tatsächlich kann ich sie wirklich empfehlen. Das Massagestudio von Dawn liegt in Truro in den “Old Bakery Studios” – im Prinzip ein Coworking Space für Künstler und Kreative. In den Gängen der alten Bäckerei hängen unendlich viele, wunderschöne Gemälde verschiedenster Künstler, die dort ein Studio gemietet haben, um zu malen. Viele der Gemälde finden im Künstlerort St. Ives, etwas weiter Richtung Westen an der Nordküste, eine Bleibe in Ausstellungen und werden dort verkauft.

Dawn selbst erzählt auf ihrer Webseite einiges zum Thema emotionaler Stress, Muskelverspannungen und -aufbau. Also falls es euch mal zwickt: Dawn war wahnsinnig nett und flexibel. Infos.

 

Old Bakery
Mit freundlicher Genehmigung der Old Bakery Studios.

 

Zurück nach London vorbei an Watergate Bay

Am Samstagmorgen ging es für uns schon wieder zurück nach London und der Kurzbesuch in Cornwall war schon vorbei. Allerdings konnten und wollten wir nicht wieder fahren, ohne wenigstens einmal am Strand gewesen zu sein. Wir haben uns dazu entschieden, Watergate Bay anzufahren, wo wir vor Jahren schon einmal ein paar schöne Stunden verbracht und im Lokal von Jamie Oliver gegessen haben. Denn es lag irgendwie auf dem Weg Richtung London.

 

Cornwall Watergate Bay
Watergate Bay – bei typisch britischem Wetter.

 

Watergate Bay liegt an der Nordküste Cornwalls oberhalb von Newquay, das man übrigens tunlichst meiden sollte, wenn man Cornwall besucht. Die Briten nennen den Charakter dieses Ortes tacky, was so viel wie “billig” oder “schäbig” bedeutet. Das echte Cornwall wird man hier sicher nicht finden. Watergate Bay allerdings ist ein wunderschöner Strand, den ihr findet, wenn ihr den Schildern Richtung Trevarrian oder St. Columb Minor folgt. Mehr als zwei Kilometer Sandstrand und eine kräftige Brise, die immer vom Atlantik her kommt, macht den Ort perfekt für Surfer. Durch seinen niedrigen Einstieg bietet er sich aber auch für Familien an. Falls euch die Gegend bekannt vorkommen sollte, hat das einen Grund. Denn die Region war Kulisse vieler Rosamunde Pilcher-Verfilmungen.

 

 

Highlight ist das Lokal “Fifteen” von Jamie Oliver, das mehr oder weniger am Strand von Watergate Bay liegt, eine spektakuläre Aussicht hat und klassisch italienische Gerichte bietet.

 

Meine liebe Freundin und ich vor einigen Jahren im Fifteen.

 

Am Samstagnachmittag sind wir wieder wohlbehalten zurück in London angekommen, wo wir noch zwei halbe Tage verbringen werden – unter anderem in Camden Market, dem Westfield Shopping Centre und einer 2-Stunden-Sightseeing-Tour mit dem PKW durch London – an der Seite eines echten Briten, der London wie seine Westentasche kennt (nun ja, fast)… Aber das erzähle ich euch im nächsten Teil.

Am Ende und kurz vor der Grenze zu Devon gab es jedenfalls einen Regenbogen, den ich noch schnell festgehalten habe. Ich bin überzeugt: Ihn muss jemand geschickt haben. Und ich  weiß auch, wer!

 

 

In diesem Sinne: Ich hoffe, euch hat die kleine Reise gutgefallen und ihr seid mir bis hierher gefolgt. Habt euch wohl, bleibt bei dem Schmuddelwetter gesund und passt auf euch auf. Eure Simone

 


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5 thoughts on “Einmal Cornwall und zurück”

  • Dein Blog hat mir gut gefallen, auch wenn es ein trauriger Anlass war, Ich bin auch mit einem Enläder verheiratet, sei 50 Jahren . Durch die Arbeit meines Mannes haben wir schon an vielen Orten gewohnt. Nun leben wir schon 24 Jahre in der nähe von Penzance. Ich muß im April meinen Bruder in Marburg besuchen. Wir hatten unwahrscheinliches Glück mit den Tickets. £ 52 für, 2’Personen Newquay Frankfurt Hahn und zurück. Herzliche Grüße Ute Carpenter.

  • Vielen Dank für diesen tollen Blog. Und mein herzliches Beileid zum Tode Eurer Oma/Uroma.
    Das war natürlich eine besonders emotionale Reise für Euch. Umso schöner, dass Du uns auch daran teilhaben lässt.
    Cornwall ist nach wie vor ein Traum für mich. Als bekennender Rosamunde Pilcher Fan, fand ich diese Gegend schon immer total faszinierend.
    Als ich dann mit meinem Freund, einem Engländer, zusammen kam, habe ich viele schöne Orte in England kennen lernen dürfen. Cornwall war bis dato zwar leider nicht dabei, aber ich bin zuversichtlich, dass das irgendwann noch was wird, hihi. Pläne hat er schon jede Menge geschmiedet, was er mir dort alles zeigen möchte, aber ihm graut vor den Menschenmassen und er möchte mir Cornwall am besten zu einer Zeit zeigen, wo dort relativ wenig los ist. Na schauen wir mal 😉 Bis dahin freu ich mich weiter auf viele schöne Blogs von Dir!
    Ich bin übrigens auch von Flugangst geplagt und wenn ich Mike nicht kennen gelernt hätte, wäre ich wahrscheinlich auch nie in einen Flieger gestiegen. Bin mittlerweile aber mutig genug, auch alleine nach London zu fliegen. Ich fliege am liebsten mit British Airways nach Heathrow, denn da kenne ich mich jetzt mittlerweile gut aus. Da nehm ich dann auch ein paar Euro mehr für den Flug in Kauf. Bin bisher eigentlich erst einmal woanders gelandet (als ich alleine flog) und das war in Manchester. War eigentlich auch easy. Gut, ich hatte bisher
    aber auch immer den Vorteil, dass ich am Flughafen abgeholt wurde und nie irgendwo alleine mit Bahn, Bus etc hin musste, hihi.

  • Hab mich ein bisschen eingelesen. Mein Beileid für den traurigen Anlass. Meine Vorfreude auf die lange Reise im Mai steigert sich durch solche Berichte natürlich noch. Ich freue mich auf viele schöne britische Erfahrungen.
    Beste Grüße
    Hans

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