Diese hundefreundlichen Strände in Cornwall solltest du kennen!

Diese hundefreundlichen Strände in Cornwall solltest du kennen!

Englands südwestliche Halbinsel gilt unter Hundebesitzern als El Dorado für einen Urlaub. Zwar sind die Briten generell ein äußerst hundefreundliches Volk, doch gerade in Cornwall scheint die Zentrale der Hunde-Fans zu sein. Offensichtlich wird dies, wenn man sich die zahlreichen Strände ansieht: Kaum ein Strand, kaum eine Bucht, an dem Hunde komplett verboten sind. Wir stellen euch einige der schönsten und besten hundefreundlichen Strände in Cornwall vor. Zudem klären wir euch auf, was ihr mit euren Vierbeinern beachten solltet und welche Strände tabu sind.


Strände in Cornwall – ein Paradies für Hunde und Besitzer

Wer mit Hund an den Strand in Cornwall will, sollte sich vorab informieren, ob und zu welchen Zeiten Hunde am Strand erlaubt sind. Auf der Webseite „Cornwall Beaches“ findet ihr eine große Liste hundefreundlicher Strände. Das ist super, wenn man böse Überraschungen vermeiden möchte. Und auch auf der offiziellen Landesseite Cornwalls findet ihr eine wichtige Information rund um Strände, die Hunde nur begrenzt zulassen.

Doch was nützt ein hundefreundlicher Strand, wenn der Strand alles andere als ideal für den Hund ist? Nicht so in Cornwall! Die meisten Sandstrände sind weitläufig, fein, flach abfallend und bieten genügend Platz, um mit dem eigenen Hund eine ruhige Ecke zu finden – auch an geschäftigen Tagen. Kleinere, versteckte Buchten erwarten die Vierbeiner ebenso mit Sand oder feinen Kiesstränden. Für jede Hundenase ist etwas dabei. Denkt allerdings daran, dass Strände tagsüber Hunden generell wenig Schatten bieten. Das ist auch in Cornwall nicht anders und man findet nicht unbedingt immer ein schattiges Plätzchen unter einem Baum. Wer trotzdem tagsüber an den Strand möchte, sollte sich einen Sonnenschirm oder anderen Sonnenschutz einpacken.


Hund am Strand – Vierbeiner haben immer Saison

Ein Hund muss immer raus! Wind und Wetter sind egal, und den Partnern mit der kalten Schnauze ist es recht egal, ob gerade Hoch-, Neben- oder Zwischensaison ist. Also ab nach draußen und zum Strand! Doch halt: Einige Strände, vor allem die in oder um touristisch geprägte Orte wie St. Ives an der Nordküste oder Falmouth und St. Austell an der Südküste, sind gerade saisonal – zur Hochsaison – nur beschränkt für Hunde zugelassen. Das gilt für den Zeitraum zwischen Ostern und Oktober. An einigen dieser Strände greift das Verbot auch nur tagsüber. In den frühen Morgenstunden und am Abend könnt ihr dann mit eurem Hund den Strand erkunden. Tipp: Die Strände in Cornwall sind zum Teil sehr weitläufig. Achtet darauf, dass euer Hund auf den Rückruf trainiert ist, wenn ihr ihn von der Leine lasst.


Cornwall


Hundeverbote in Cornwall: die absolute Ausnahme

Die einzigen Strände, die absolut für Hunde verboten sind, sind kurze Strandabschnitte bei St. Austell und Looe. In St. Austell betrifft das absolute Hundeverbot den Crinnis Beach, Charlestown Beach und Duporth Beach; in Looe den Millendreath Beach und East Looe Beach – eine verschwindend geringe Zahl. Meist verhält es sich so, dass die Beschränkungen und Verbote für jene Strände gelten, die unmittelbar an eine Ortschaft oder Stadt grenzen. Gerade touristische Ziele wie St. Ives, Newquay und Penzance regeln die Nutzung der Strände für Hunde mit Vorschriften. Das Gute: An vielen Stränden mit beschränkter (saisonaler) Hundeerlaubnis grenzt häufig direkt ein reiner Hundestrand. So müsst ihr euch nur an den Badegästen vorbei schlängeln und mit der angeleinten Fellnase bis zum Hundeabschnitt laufen.


Ideen rund um hundefreundliche Strände in Cornwall

Alle hier aufgeführten Strände sind frei für Hunde das ganze Jahr über zugänglich. Leinenpflicht
besteht nicht, lasst eure Hunde also frei laufen. Nehmt jedoch jederzeit Rücksicht auf andere Badegäste und Besucher. Die Strände sind keine ausgewiesenen Hundestrände.


Trebarwith Strand, Treknow

Einer der schönsten Strände der Nordküste – Trebarwith Strand. Besonders sind hier die natürlichen Meerwasserbecken. Perfekt für Hunde, denen die Wellen des Meeres etwas zu stürmisch sind. Ihr genießt zudem einen Blick auf die wunderschöne schroffe Küste, die immer wieder von Klippen und Höhlen unterbrochen wird. Zum Strand gehören auch ein Pub, Parkplätze und ein Coastal Walk. Warum nicht entlang des Port Isaac bis zu Tintagel Castle wandern – ein Genuss für Hund und Besitzer.


Mexico Towans, Hayle

Richtig viel Platz für Strandspaziergänge, ausgedehnte Badegänge und Ballspiele bietet Mexico Towans. Der breite Sandstrand ist von einer seichten Dünenlandschaft umgeben und befindet sich nur wenige hundert Meter von Hayle entfernt an der St. Ive’s Bay. Dank der Lage ist das Meer etwas ruhiger und die Wellen mäßiger. So können auch kleinere Rassen bequem ihr Bad genießen. Parken könnt ihr außerhalb von Hayle. Parkplätze direkt in Strandnähe gibt es nicht.


Holywell Bay

Zwar ist Newquay selbst äußerst hundefreundlich, doch aufgrund der hohen Besucherzahl in den warmen Monaten auch schnell überlaufen. Es lohnt sich also, wenn ihr einen Strand etwas außerhalb der Ortschaft aufsucht. Für eure Vierbeiner ist der Holywell Bay bestens geeignet: Ein langer Sandstrand, hohe Dünen und richtig viel Platz lassen keine Hunde-Wünsche offen. Für Herrchen und Frauchen stehen ein Café, Toiletten, ein Shop und gute Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Ein ruhiger, hundefreundlicher Strand in Stadtnähe!


Bedruthan Steps Beach, Trenance

Absolut magisch ist der Bedruthan Steps Bay, der zum National Trust gehört. Der malerische Strand befindet sich nördlich von Newquay. Sofort ins Augen fallen euch die massiven Spitzfelsen, die über den Strand verteilt für ein wildes Panorama sorgen. Trotz dass der Strand gut erreichbar ist und viele Parkplätze anbietet, gilt er als sehr ruhig. Also ab mit Hund und Familie! Ihr erlebt einen einmaligen Tag am Strand. Passt allerdings auf die Gezeiten auf, da das Meerwasser schnell die Felsen erreicht.


Pedn Vounder Beach, Porthcurno

Idylle am Ende von Großbritannien. Ganz in der Nähe von Land’s End befindet sich Pedn Vounder, ein verborgener Strandabschnitt bei Porthcurno. Bei Sonnenschein strahlt hier das Meerwasser in einem fantastischen Türkisblau, dem wirklich kein Hund dieser Welt widerstehen kann. Seid aber vorsichtig bei der Anreise: Pedn Vounder erreicht ihr nur über eine steile Felsentreppe, die die Klippen hinab führt. Haltet ab und zu kurz inne, um die gewaltige Aussicht auf die schroffen Felsen und den Logan Rock zu genießen.


Lantic Bay

Eine verträumte und entlegene Bucht, die für Vier- und Zweibeiner pure Erholung bedeutet. Lantic Bay gilt selbst unter Einheimischen als Geheimtipp und ist kaum unter anderen Gästen bekannt. Die von Steilklippen umschlossene Bucht befindet sich an der Südküste zwischen Polperro und Fowey. Viel Platz zum Spaziergehen gibt es nicht, dafür umso mehr Freiheiten für ausgiebige Badegänge. Idealerweise erreicht ihr Lantic Beach mit einem Boot von Fowey aus. Wenn euch dies nicht möglich ist, dann wartet auf euch ein traumhafter Spaziergang: Setzt mit der Fähre von Fowey nach Polruan über. Von dort aus ist es ein knapper Kilometer entlang eines einmaligen Coastal Walks.


Hundefreundlicher Strand Cornwall


Erst Tipps befolgen, dann an den Strand


  • Ein Halsband für Hunde ist in Cornwall Pflicht. Am besten die Urlaubsadresse in einem Anhänger am Halsband aufbewahren.
  • Hund entlaufen? Unter 0300 1234 100 erreicht ihr den Cornwall Council Dog Warden Service.
  • Wichtig für die Sommermonate: Auch in Cornwall wird es warm. Die Strände bieten wenig Schatten. Meidet daher die Mittagshitze und nehmt genug Frischwasser mit!
  • Überall und besonders an den Stränden gilt die Aufräumpflicht. Der Fouling of Land Act und The Clean Neighbourhoods and Environment Act regeln diese. Haltet sie unbedingt ein, sonst drohen empfindliche Bußen. Kontrollen gibt es vor allem an den hochfrequentierten Strandabschnitten.
  • Nutzt für die Entsorgung der Hinterlassenschaften eine Hundekot-Mülleimer (dog bin). Die gibt es an Hundestränden überall. Keinesfalls den Hundekotbeutel am Strand liegen lassen, wenn gerade kein Mülleimer in der Nähe ist.
  • Ausgenommen von den „dog bans“ (Hundeverbote) an einigen Stränden sind Blinden- und Begleithunde.



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