Marmorkuchen – Marble Cake

Marmorkuchen – Marble Cake

(Werbung) Der Marmorkuchen, in Großbritannien Marble Cake genannt, ist wie in Deutschland ein Klassiker der Backküche und passt zum Afternoon Tea, wenn Kinder mit dabei sind.

Marmorkuchen lässt sich im Prinzip in zahlreichen Formen backen. Viele backen ihn als Kastenkuchen. Ich selbst backe gerne in einer Gugelhupfform, weil ich die Optik schöner finde. Im Fall des heutigen Kuchens hat mir die Denk Keramische Werkstätten eine patentierte Backform aus feuerfester Keramik zum Testen zur Verfügung gestellt. DENK Keramik wurde 1964 als Familienunternehmen im bayrischen Coburg gegründet. In ihrem Mittelpunkt steht das Naturmaterial Keramik im Mittelpunkt.

Die Form, in der ich heute backe, besteht aus eben dieser Keramik und wurde in einem patentierten Verfahren so gefertigt, dass die Form feuerfest ist, robust, geschmacksneutral und lebensmittelecht und wärmespeichernd. Mit einem Durchmesser von 32 cm ist die Kuchenform eher flach als hoch und bringt mit 2,5 kg ganz schönes Gewicht auf die Waage – dadurch erhält die Form eine sehr wertige Optik, mit der man gerne arbeitet und die dem Backen selbst eine andere Wertigkeit gibt. Und darum geht es ja letztlich auch. Ich war sehr gespannt, nachdem ich viel mit den typischen Formen aus Aluminium oder Silikon backe, was mich erwartet. Vom Ergebnis bin ich wirklich begeistert.

Link zur Kuchenform von Denkkeramik.


Kuchenform mit integrierter Wasserrinne

Der Clou dieser Backform, dessen Ergebnis mich nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich überzeugt: Die Form verfügt über eine kleine Wasserrinne, die man vor dem Backvorgang befüllt. Durch die Bedampfung aus der Wasserrinne bleibt der Kuchen innen saftig und die Kruste verbrennt nicht, was man auf den Fotos schön erkennen kann. Die glasierte Keramik speichert die Ofenwärme und lässt den Teig gleichmäßig durchbacken. Der Kuchen geht prima aus der Form heraus, ist nirgendwo krustig oder gar angebrannt und hat eine flockige, saftige Struktur.



Life is like a piece of cake. It’s all about the love you add.



Zutaten

  • 225g zimmerwarme Butter
  • 225g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker oder eine Messerspitze Vanilleextrakt
  • 4 Eier
  • 225g Mehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 3-4 TL Milch


Zubereitung des Marmorkuchens

  • Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen oder 160 Grad Umluft. Backform gut einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  • Butter, Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse verschlagen und nach und nach die vier Eier hinzugeben und einige Minuten verrühren.
  • Mehl und Backpulver zur Masse geben, zu einem Teig verrühren und bei Bedarf etwas Milch hinzugeben. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel gehen.
  • Die Hälfte des Teiges in die Backform geben und glattstreichen. Die andere Hälfte mit Kakaopulver mischen und auf den hellen Teig geben, wieder glattstreichen. Mit einer Gabel oder einem Stäbchen kleine Kreise in den Teig rühren, um hellen und dunklen Teig leicht zu vermischen.
  • 45 – 50 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Dann stürzen und mit Puderzucker bestreuen.




Gut zu wissen

  • Zubereitungszeit: 1 h
  • Für 8 Personen
  • Für Anfänger
  • Hält sich einige Tage unter der Kuchenglocke
  • Wer mag, verziert mit Kuvertüre


Britische Rezepte zum Ausprobieren

Ihr habt Lust auf weitere Rezepte rund um die britische Küche? Dann lade ich euch ein, ein wenig in meiner Rezeptsammlung zu stöbern. Rund um jedes Jahreszeit finden sich passende Rezepte.


Die Kuchenform wurde mir von der Firma Denkkeramik zum Testen zur Verfügung gestellt. Ich sage dafür herzlichen Dank.


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